I:CO startet Partnerschaft mit dem britischen Modelabel FatFace

Das britische Einzelhandelsunternehmen FatFace startet eine gemeinsame Take-Back-Initiative mit I:CO, dem globalen Partner für die In-Store-Sammlung, den re:use und das re:cycling gebrauchter Textilien und Schuhe. Kunden des Labels können ihre ausgedienten Textilien in jeder teilnehmenden FatFace-Filiale in Großbritannien abgeben – unabhängig von der Marke der Kleidungsstücke. I:CO und FatFace verfolgen damit gemeinsame Ziele: die Reduzierung von textilem Abfall, die Erhaltung von Ressourcen, indem produzierte Ware länger im Textilkreislauf gehalten wird, und den Schutz der Umwelt. Mit dieser Kooperation baut I:CO ihr weltweites Netzwerk weiter aus.

Seit Mitte Januar können Kunden von FatFace ausgediente Textilien, unabhängig von der Marke, in trockenem und sauberem Zustand in den Filialen abgeben. Im Gegenzug erhalten sie einen Rabatt von £10 auf ein neues Kleidungsstück der Denim-Kollektion. I:CO organisiert den Transport der abgegebenen Kleidung von den teilnehmenden FatFace-Filialen zum nächstgelegenen Sortierwerk, in welchem eine präzise, zertifizierte Sortierung und Bewertung gemäß der internationalen Abfallhierarchie durchgeführt wird: re:use vor re:cycling. Jedes Kleidungsstück wird von Hand sortiert und für die bestmögliche Weiterverwendung kategorisiert. Noch tragbare Produkte erhalten ein zweites Leben als Secondhand-Ware, nicht mehr tragbare werden recycelt und zu Produkten für andere Industrien weiterverarbeitet, darunter Isolierstoff für die Automobilindustrie, Putzmaterialien oder Malervlies.

„Die Zusammenarbeit mit FatFace ist ein weiterer Schritt in Richtung einer zirkulären Fashion-Industrie“, sagt Axel Buchholz, CEO von I:CO. „Mit diesem Take-back-Programm übernimmt FatFace nicht nur ökologische Verantwortung, sondern steigert bei den Kunden die Wahrnehmung für das immer wichtiger werdende Thema der textilen Abfälle und bietet ihnen eine einfache Möglichkeit, ihre Kleidung im Textilkreislauf zu halten.“

FatFace verfügt über ein Handelsnetz von über 230 Geschäften im Vereinigten Königreich, Irland und den USA und wächst kontinuierlich weiter. Das Label mit Sitz in Großbritannien arbeitet mit über 130 Bekleidungsfabriken in 14 Ländern zusammen. Sie streben langfristige Handelsbeziehungen mit ihren Lieferanten an, die auf Vertrauen und Langlebigkeit basieren. Ihnen ist die Zusammenarbeit mit Partnern wichtig, die ihre hohen Erwartungen an Qualität und ethische Standards erfüllen und anerkennen, dass die sozialen und ökologischen Probleme der Fashion-Industrie verstanden und angegangen werden müssen.

Die Partnerschaft mit FatFace ergänzt I:COs globales Netzwerk, das mehr als 60 Länder mit über 40 Partnern beinhaltet, darunter H&M, Vagabond, GUESS? und Adidas.


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